Klangweihnachtsbäume und andere Geschenke.- „Stille Nacht im künstlerisch-wissenschaftlichen Spannungsfeld

Projektträger: Universität Mozarteum

Welche kreativen Prozesse werden bei 15- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schülern durch das Lied „Stille Nacht“ angestoßen? In spannender Weise verbinden sich Assoziationen zur Friedensbotschaft des Liedes mit Überlegungen, wer dieser „holde Knabe im lockigten Haar“ ganz konkret sein könnte: Welcher ‚Sound‘ könnte den Erwartungen eines jugendlichen Publikums entsprechen? Inwieweit darf das Lied verändert, neuen Hörgewohnheiten angepasst werden? Was bedeutet das Lied für Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugung ihrer Freiheit beraubt sind? Wie ‚verträgt‘ sich die Botschaft des Liedes mit dem alljährlichen Weihnachtsrummel?

Künstlerische Aussagen bündeln die Ergebnisse von Diskussionen und Reflexionsprozessen, die durch „Stille Nacht“ entfacht wurden. Durchaus provokant muten manche der Antworten der Jugendlichen an. Als Gegenpol bleibt aber die Sehnsucht nach Stille und Beschaulichkeit, die in Melodie und Text des Liedes mitschwingt, als für manche jungen Menschen leitende Idee ebenso bestehen wie der Wunsch, sich in die Zeit und Erlebniswelt von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr einzufühlen.

Ausstellung

Ort: Foyer der Universität Mozarteum

Termin: 21.11. – 18.12. 2018

Schlussveranstaltung

Ort: Universität Mozarteum / Großes Studio

Termin: 18.12.2018, 17:00 Uhr

© Klangbäume Sparkling Science