Peaceful Moments zu Beginn des Stille Nacht-Jahres

(LK) Mit einer Matinee im Großen Saal der Stiftung Mozarteum unter dem Motto „Peaceful Moments“ erfolgte heute der offizielle Auftakt zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Stille Nacht!“. „Der 200. Geburtstag des aus Salzburg stammenden Liedes ist mehr als ein Jubiläum, es ist eine Mahnung, aber auch eine Chance für Frieden – ergreifen wir sie!“, so Landeshauptmann Haslauer, der die Veranstaltung eröffnete.

„Es geht uns um eine zeitgemäße und umfassende Auseinandersetzung mit ‚Stille Nacht! Heilige Nacht!‘ und vor allem um das zentrale Leitthema der universellen Friedensbotschaft. Diese nehmen wir zum Anlass, die Sehnsucht nach Frieden neu zu reflektieren, zu leben und zu verbreiten“, erklärte Haslauer.

     Smartphone-App weiß alles über das Lied der Lieder

Die Vorbereitungen in den Stille Nacht-Gemeinden laufen, mit maßgeblicher Unterstützung des Landes, auf vollen Touren. So stehen beispielsweise 300.000 Euro für 32 innovative Projekte in allen Bezirken zur Verfügung. Über den Gemeindeausgleichsfonds gibt es Zuschüsse zur Adaptierung vieler Gebäude für die Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Daneben zählen die dezentrale Landesausstellung „Stille Nacht“ in neun Museen und Orten, eine eigene Smartphone-App oder die Produktion „Meine Stille Nacht“ in der Felsenreitschule zu den weiteren Höhepunkten des Stille-Nacht-Jahres 2018.

     Großes Programm für Kinder und Jugendliche

Im Stille Nacht Jahr wird ein besonderes Augenmerk auf Angebote für Kinder und Jugendliche gelegt. „Die Frage nach dem Frieden beschäftigt viele junge Menschen“, betonte Landesrätin Martina Berthold. „Die Botschaft des Liedes ernst zu nehmen, heißt im Jubiläumsjahr Antworten auf die zentrale Frage zu finden: Wie können wir im gegenseitigen Respekt und in Frieden zusammenleben? Dieser Frage wollen wir gemeinsam mit jungen Salzburgerinnen und Salzburgern nachgehen.“

     Friedensbotschaft für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche werden auf unterschiedliche Weise in mehrere Programmpunkte eingebunden. So veranstaltet das Friedensbüro Salzburg mit dem Internetprojekt „Why War?“ ein Angebot, das sowohl für Schulen als auch für die außerschulische Jugendarbeit zur Verfügung stehen wird. Auch in den Caritas Lerncafes spielt interkulturelle Begegnung und Vermittlung zwischen jungen Menschen eine besondere Rolle. Das Projekt „Aufmöbeln für alle Nächte“ der Katholischen Jugend ermöglicht Jugendlichen eine intensive Auseinandersetzung mit Menschen mit Behinderung. Im Fokus aller Projekte stehen die Themen Mitmenschlichkeit und Vielfalt.

     „Stille Nacht“ Bilder in Oberndorf

Viel Platz wird auch der Kulturvermittlung eingeräumt: Im Familienraum des Stille Nacht Museums Hallein gibt es zum Liedtext einen kreativer Zugang für die ganze Familie. In Oberndorf sollen „Stille Nacht Bilder“ von jungen Künstlerinnen und Künstlern entstehen. Die Motive des Liedes werden visuell umgesetzt.

     Von Oper bis Song Contest beim Festakt

Weitere Gesprächspartner von Moderator Tobias Pötzelsberger bei der Auftaktveranstaltung waren Stille Nacht 2018 GmbH-Geschäftsführer Paul Estrela, SLTG-Chef Leo Bauernberger, Salzburg Museum-Direktor Martin Hochleitner und Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem. Künstlerische Beiträge kamen vom Opernsänger Rafael Fingerlos, einem gebürtigen Lungauer, dem mehrfach preisgekrönten Salzburger Filmemacher Adrian Goiginger, Dodo Muhrer von den Song Contest-Teilnehmern 2015 The Makemakes, vom Chor des BORG Gastein unter der Leitung von Elisabeth Wieland sowie von der Pinzgauer Slam-Poetin Helene Ziegler. 180407_20 (kg/mel)

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Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at und Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.04.2018